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Propellerturbine (Turboprop)

Funktionsschema eines Turboproptriebwerkes (A Propeller, B Getriebe, C Kompressor, D Brennkammer, E Turbine, F Ausstoßdüse)

Hauptartikel: Turboprop.

Eine vergleichbare Turbinenart kommt auch bei Hubschraubern zum Einsatz. Gegenüber Kolbentriebwerken zeichnet sich die Propellerturbine durch hohe Leistungsdichte und lange Wartungsintervalle aus. Auch die Lärmbelastung ist relativ gering, da der Abgasstrahl durch die Antriebsturbine stark beruhigt wird. Die Gasturbine verfügt dabei über mindestens zwei Wellen. Diese Antriebsart wird als Turboprop bezeichnet.Eine Sonderform ist der Antrieb einer Luftschraube (Propeller) durch eine Turbine. Die Luftschraube wird durch ein Untersetzungsgetriebe der Antriebsturbine angetrieben. Erste Turboproptriebwerke entstanden bereits Ende der 1940er Jahre auf Basis von Turbojet-Triebwerken. Insbesondere im Kurzstreckenverkehr und bei mittleren Flughöhen ist der Turbopropantrieb der wirtschaftlichste Flugzeugantrieb. Der Abgasstrom trägt dabei nur in relativ geringem Maße zum Vortrieb bei, ist aber trotzdem in der Leistungskalkulation bei der Wellenvergleichsleistung enthalten.



Staustrahltriebwerk

Hauptartikel: Staustrahltriebwerk.

Ein Schnitt durch ein Staustrahltriebwerk

Innerhalb der Gruppe der Staustrahltriebwerke kann man noch zwischen Ramjet- und Scramjet (Supersonic Combustion Ramjet)-Triebwerken unterscheiden. Staustrahltriebwerke zeichnen sich durch größtmögliche Einfachheit aus, da sie fast keine beweglichen Teile benötigen.Bei Staustrahltriebwerken erfolgt die Verdichtung der der Brennkammer zugeführten Luft nicht durch mechanisch angetriebene bewegliche Teile (also Axial- oder Radialverdichter), sondern durch Ausnutzung des Staudrucks. Der große Nachteil ist, dass sie nicht in der Lage sind, einen Standschub zu erzeugen. Bevor ein Staustrahltriebwerk Schub abgibt, muss es beschleunigt werden. Bei Letzterem behält die einströmende Luft auch nach der Verdichtung und in der Brennkammer Überschallgeschwindigkeit (Überschallverbrennung – Supersonic Combustion).

NASA Scramjet in einer rotationssymetrischen Ausführung

Staustrahltriebwerke werden heute bei weitreichenden und überschallschnellen unbemannten Flugkörpern eingesetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Entwicklung dieser Technik in Deutschland vorangetrieben, ein Versuchsexemplar wurde bereits an einer Dornier Do 217 im Fluge erprobt.Während das Prinzip bereits vor dem Ersten Weltkrieg patentiert wurde, dauerte es mehr als 30 Jahre, bis das erste Staustrahltriebwerk lief. In den 1950er Jahren wurden entsprechende Versuche insbesondere in Frankreich durchgeführt. Die Versuche gipfelten in dem Versuchsträger Nord Aviation N 1500 Griffon, letztlich scheiterten sie aber an dem nicht anzupassenden Staustrahltriebwerk. Sie konkurrieren dabei mit den Raketentriebwerken.

Das Hyperschall-Flugzeug X-43A startet von einer B-52B

November 2004 erreichte der Flugkörper dabei für 10 Sekunden knapp die 10-fache Schallgeschwindigkeit, was die höchste je mit einem luftatmenden Triebwerk erreichte Geschwindigkeit darstellt.Mit einem Scramjet-Antrieb wurde die X-43A betrieben, ein von der NASA entwickeltes Hyperschall-Flugzeug. Am 16.




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