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Schutzpatron

Die Heilige Barbara von Nikomedien ist Schutzpatronin der Artillerie.

Dabei übernimmt der jüngste Offizier des Verbandes die Rolle der Barbara.Ihr Namenstag am 4. Dezember wird traditionell gefeiert.



Einsatzgrundsätze



Geschichte

Übersicht Artillerie von 1741

Als eigenständige Truppengattung hat sich die Deutsche Artillerie unter Friedrich dem Großen von Preußen herausgebildet. Vorher war die Artillerie eine Sondertruppe, deren Personal, die Waffenmeister eine eigentümliche Mittelstellung zwischen Handwerkern, Alchimisten (Pulverzusammensetzung!) und Soldaten einnahmen. Sie waren meist Büchsenmacher, die aus dem Handwerk der Glockengießer stammten, da beides Bronze als Material benötigte.

Im Laufe des zweiten Weltkrieges wurde neben der bis dahin eingesetzten Rohrartillerie die Raketenartillerie weiter entwickelt. Dementsprechend wurden auch die Mobilität und der Panzerschutz der Artillerie ständig erhöht. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde durch eine höhere Mobilität und Panzerung der Infanterie die Wirksamkeit der Artillerie beschränkt, und die mobile Kriegsführung wieder ermöglicht. 3/4 der Verluste der Kriegsparteien auf die Artillerie zurück, da auch neue Artillerie-Techniken und Taktiken, (etwa die "Feuerwalze"), sowie der verstärkte Einsatz von Sprenggeschossen erprobt und eingeführt wurden. Trotzdem gingen ca. Dadurch änderte sich das Gesicht des Krieges nachhaltig: der jetzt besonders wirksame Einsatz von Granaten machte Bewegung in offenem Gelände sehr risikoreich und erzwang den Bau von Grabensystemen."Höhepunkt" der Rohr-Artillerie war der erste Weltkrieg (1914-1918). Hier kamen alle Gattungen der Artillerie zum Einsatz. Im Ersten Weltkrieg verschoss die Artillerie der Kriegsparteien zusammen etwa 850 Millionen Schuss. Bei den Verbänden des deutschen Heeres tauchte im Jahre 1940 erstmals der "Nebelwerfer" (sechs kreisförmig angeordnete Rohre, die auf einer Lafette montiert waren) auf. Ähnliche Entwicklungen fanden zeitgleich auch bei den japanischen Streitkräften und den Alliierten statt.

Im Laufe der Truppenreduzierung der 1990er Jahre war die Artillerie als Truppengattung, obwohl ihre aufklärende Komponente gerade in den Auslandseinsätzen wertvolle Dienste zur Informationsbeschaffung leistet, besonders stark betroffen.

Im Neuen Heer wird es in Zukunft in der Division Eingreifkräfte ein Artillerieregiment mit einem Panzerartillerieaufklärungsbataillon mit zwei schießenden Batterien und einer Artillerieaufklärungsbatterie und einem Raketenartilleriebataillon mit vier Raketenartilleriebatterien geben, sowie in den beiden der Division unterstellten Brigaden jeweils ein Panzerartilleriebataillon mit je vier schießenden Batterien. Die Deutsch-Franzsösiche Brigade besitzt ein gemischtes Artilleriebataillon mit zwei schießenden Batterien und einer Raketenartilleriebatterie. Das Heerestruppenkommando führt ein Panzerartillerieaufklärungsregiment mit drei schießenden Batterien, einer Artillerieaufklärungsbatterie und einer Drohnenaufklärungsbatterie.




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